Tobias C. Haug

Gitarrist, Gitarrenlehrer
Frankfurt am Main
FAQ

Frage:

In welchem Alter hast Du mit der Gitarre angefangen?

Antwort:

Mit 18 Jahren, also ziemlich spät erst.

 

Frage:

Was für Saiten spielst Du?

Antwort:

0.009 bis 0.042 von Thomas Vinci.

 

Frage:

Welche Plektren bevorzugst Du?

Antwort:

Schaller von Light Medium bis Heavy

 

Frage:

Wie ist Dein Live-Setup?

Antwort:

Meistens spiele ich meine schwarze PRS EG2 weil die sehr flexibel ist. Bei dieser Gitarre klingt einfach alles immer gut. Die geht dann in ein Dunlop Cry Baby und von da in den ENGL Savage 120 den ich per Midi steuere. Das war es. Manchmal schleife ich auch noch das TC Electronic M300 für ein wenig Hall und Delay oder Chorus ein, da hängt dann auch noch der Korg-Tuner mit drin.

 

Frage:

Wer ist Dein musikalisches Vorbild?

Antwort:

Da gibt es niemand spezielles. Ich würde sagen eine Mischung aus Steve Hackett und Steve Vai. Klingen tu ich aber eher nach Stevie Ray Vaughan. Hmmm... Alle haben den Vornamen Stephen. Interessant, oder? Food for thougth...

 

Frage:

Was war Dein tollster Gig?

Antwort:

Mein erster. Wir spielten eigene Stücke und hatten sehr grossen Erfolg damit. Ich war drei Tage lang high danach...

 

Frage:

Welche Stilrichtung spielst Du am liebsten?

Antwort:

Bluesrock würde ich sagen. Zwar ist Blues vom Ablauf immer das gleiche, aber man hat einfach innerhalb dessen sehr viel Freiheit. Man kann sehr ruhig harmonisch spielen bis zu ekstatisch abgedreht. Und das ohne sich mit den Mitmusikern lange absprechen zu müssen.Wichtig ist mir einfach, daß dabei Energien fliessen und frei werden. Ohne Gefühle geht da bei mir gar nix.

 

Frage:

Wie lange übst Du täglich?

Antwort:

Hmm. Üben in dem Sinn tu ich eigentlich gar nicht mehr. Ich mache zwar gerne noch ein paar Fingerübungen zum Warmspielen, aber wirklich üben tue ich nur neue Songs, die ich live oder im Studio spiele. Zwar bleibe ich durch das beinahe tägliche Unterrichten immer automatisch im Gitarrespielen drin, aber was man im Unterricht macht ist leider selten anspruchsvoll genug für mich, daß ich wirklich selber etwas davon habe. Da muß man schon etwas aufpassen, daß man nicht abstumpft.

 

Frage:

Was ist Dir das Wichtigste beim Unterrichten?

Antwort:

Natürlich soll der Schüler Spass am Gitarrespielen haben. Aber er muss auch lernen sich mit Dingen auseinanderzusetzen, vor denen er zunächst Angst hat, wie zum Beispiel die Harmonielehre. Aber die meisten merken sehr schnell dass das gar nicht so schwer ist und was es ihnen nutzen kann. Zudem versuche ich Dinge zu vermitteln, die über Lehrbücher nur schwer zu lernen sind wie Gehörbildung und Improvisation. Mir geht es mehr darum, den Schülern beizubringen, wie sie sich selbst Sachen erarbeiten können. Dazu müssen sie aber zunächst die Grundlagen verstanden haben.

 

Frage:

Bei wem hättest Du selber gerne mal eine Lehrstunde?

Antwort:

Vielleicht bei Paul McCartney oder Prince - wie man gute Songs schreibt. Leider ist man als Instrumentalist viel zu sehr auf sein eigenes Instrument fixiert und verliert deshalb oft den Blick fürs Wesentliche: Den Song und die Melodie.